Murauer Viehzuchtgenossenschaften zeigen Leistung
02.04.2025
Besonders stolz ist man im Bezirk Murau auf dessen Viehzuchtgenossenschaften und deren umfangreiche Tätigkeiten. So zogen die Viehzuchtgenossenschaften Ranten und Neumarkt im Februar erfolgreich Bilanz und konnten stolz auf zahlreiche Erfolge zurückblicken.
Äußerst positiv zogen die Verantwortlichen der Alpenviehzuchtgenossenschaft Ranten im Zuge der Generalversammlung am 19. Februar in Schöder Bilanz über das abgelaufene Wirtschaftsjahr. Obmann Markus Spreitzer konnte neben zahlreichen engagierten Züchtern auch Bürgermeister Klaus Kollau, Kammerobmann-Stellvertreter Martin Siebenhofer, die befreundeten Obmänner Günther König und Klement Kleinferchner, Bezirksjägermeister Johannes Kendlbacher sowie Ehrenobmann Johann Zitz begrüßen.
Höhepunkt der Züchterarbeit in der Alpenviehzuchtgenossenschaft Ranten war im abgelaufenen Arbeitsjahr das große "Fest der Tiere" anlässlich des Genossenschaftsjubiläums. Veranstaltet wurde dieses in Kooperation mit Alpenviehzuchtgenossenschaft Oberstes Murtal und der Pferdezuchtgenossenschaft Schöder.
Geschäftsführer Peter Moser informierte über die finanziellen Abläufe der 114 Mitglieder zählenden Genossenschaft. Der Bilanzreingewinn wurde mit einem niedrigen fünstelligen Euro-Betrag beziffert. Bei den Neuwahlen wurden die Funktionäre in ihrem Amt bestätigt.
Viehzuchtgenossenschaft mit einer eigenen Alm
Nur zwei Tage später, am 21. Februar, fand in Mariahof die Generalversammlung der Viehzuchtgenossenschaft für den Gerichtsbezirk Neumarkt, Steiermark mit Berichten über das Arbeitsjahr 2024 statt. Obmann Gottfried Seidl konnte dazu Vizebürgermeister Kurt Kreinbucher, Obmann Matthias Bischof und Geschäftsführer Georg Steiner von Rind Steiermark, Jungzüchterobmann Gerald Kreinbucher sowie Andreas Winter vom Raiffeisenverband Steiermark begrüßen.
Hauptaufgabe der Neumarkter Viehzuchtgenossenschaft ist die Bewirtschaftung der im Jahr 1905 erworbenen Hocheggeralm. Rund 30 Tiere werden alljährlich über die Sommermonate auf dieser Alm geweidet. Letztes Jahr wurden umfangreiche Instandhaltungsarbeiten getätigt werden. Dies schlug sich in der Jahresbilanz nieder, wodurch ein leicht negatives Ergebnis geschrieben wurde. Besonders stolz ist man in der Genossenschaft auf die sechs Kühe mit mehr als 100.000 Kilogramm Milch Lebensleistung.